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Raunchy - Death Pop Romance - This Legend Forever
Angantyr- Svig PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Katharina   

Artist: Agantyr

Album: Svig

Spiellänge: 48:03 Minuten

Genre: Black Metal

Release: 03.09.2010

Label: Northern Silence Productions

Link: http://www.myspace.com/angantyr



Tracklist:

 


  1. En Fjendes Dod
  2. Raukes Ran
  3. Skyggespil
  4. Svig
  5. Ni Lange Naetter
  6. Arngrims Armod



Nordischer Black Metal. Erstaunlicherweise von einem Einzelnen. Ynleborgaz ist der Herr und Erschaffer der Band, welcher mit dänischen Texten und Geschichten auf die Welt losprescht.
Das mittlerweile vierte Album des dänischen Solokünstlers bewegt sich in dem gleichen Style wie auch die vorangehenden Scheiben. Doch genug der Einführung, lasst die Jagd beginnen.

Das Album Svig erzählt die Geschichte eines Wikingers, dessen Dorf von Christen niedergebrannt wurde, woraufhin dieser natürlich auf Rache sinnt und einen nach den anderen niedermetzelt.
Das kann man auf dem Cover der Scheibe auch schon gut erkennen. Aber ich bin nicht da um euch das Cover zu erklären, ich will Musik, auf die Fresse und den, von mir so gemochten, Black Metal.
Erster Song ist En Fjendes Dod. eine Orgel läutet das Spiel ein, ich wandere mit meinen Gedanken in eine alte Kapelle. plötzlich bricht das Orgelspiel ab, Schritte werden laut, ein Mensch wird an der Orgel hörbar erstochen. Damit beginnt der Rachefeldzug. Schnelle Drums, die im Hintergrund bleiben, laute, schnell und dreckig gespielte Gitarrenriffs untermalen und dramatisieren die krächzende Stimme des Solo-Projektes. Leider versteh ich kein Dänisch, aber dafür haben wir unseren dänischen Kollegen, den ich hier den Text übersetzen lasen werde.
Aber das ist nicht Teil meiner Rezension hier.
Erstaunliche 7:57 Minuten lang prügelt sich Agantyr hier durch den Song. Mittendrin ein kleiner Break, der gerade genug Zeit lässt um kurz Luft zu holen. Ohne Rücksicht auf Verluste powert sich der Däne quer durch die Kirche. Mir wird es leider zu anstrengend und ich drücke schnell den NEXT Button.
Das hilft mir allerdings gar nicht, der zweite Song Raukes Ran beginnt genauso wie der vorangegangene ab lief. Schnelle Gitarre, harte, leise Drumms und die krächzende Stimme. Eintönig wie ich finde, doch das was er da tut ist absolut style-echt. Er bleibt sich auf dem ganzen Album treu, nur muss der Hörer unter den ewig langen Songs leiden. Denn auch der dritte Song Skyggespilist erstaunliche sieben-einhalb-Minuten lang. Aber hier wird ein wenig Abwechslung deutlich, wenn auch nur in geringem Maße. Die Gitarreriffs sind nicht ganz so dreckig wie bisher.

Das Album bleibt leider durchgehend in dem Style und daher beende ich meine Review an dieser Stelle.

Fazit:
Angantyr hat mit dem Album Svig keine sonderlich großartige Leistung erbracht. Zwar versteht er sein Handwerk in Form der Instrumente und dem Black-Metal sehr gut, doch die Scheibe trägt leider zu lange Titel mit sich, die zu gleich sind und so gut wie keinerlei Abwechslung bieten.
Jedoch werden Freunde des rohen alten Black Metals auf ihre kosten kommen.

Anspieltipps:Svig, Skyggespil und Raukes Ran

Bewertung: 3 von 6 Punkten

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